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Neujahrskonzert 2011
Pressebericht, Münchner Merkur, 04.01.11

 
Mit einem Lächeln ins Neue Jahr

Vom New York der 40er-Jahre bis an den Wolfgangsee ging es beim Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft. Zu hören waren Melodien aus der Welt von Musical und Singspiel.
Neujahrskonzert 2011Für einen beschwingten Jahresbeginn sorgten Chorgemeinschaft, Orchester und Solisten
Foto: Voxbrunner

VON TINA RODERMUND-VOGL

Fürstenfeldbruck – Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verließen die Besucher nach rund zweieinhalb Stunden den Stadtsaal. Damit erfüllte sich schon einmal der Wunsch von Lilli Linkel, die charmant als Moderatorin durch den Abend geführt hatte: „Ich wünsche Ihnen für das Neue Jahr, dass Sie jeden Tag einen Grund finden, zu lächeln.“

Der erste Teil des Konzerts war zwei berühmten amerikanischen Komponisten gewidmet. Von Leonard Bernstein wurden Lieder aus dem Musical West Side Story und Candide gebracht. Die bekannte Firm-Ouvertüre „Tonight“, gespielt von dem Orchester des Südböhmischen Theaters Budweis, nahm die Zuhörer mit in das New York der 40er-Jahre. Dort bekämpfen sich die amerikanischen Jets und die aus puertoricanischen Einwanderern bestehenden Sharks. Die Liebe der aus den verfeindeten Parteien stammenden Maria und Tony endet bekanntlich tragisch.

Gefühlvoll ließ Tenor Christian Bauer das Publikum mit „Maria“, dem wohl bekanntesten Lied aus dem Musical, an seiner Liebe teilhaben. In dem mit der hervorragenden Sopranistin Màrta Kosztolànyi gesungenen Duett „Irgendwo“ spürte man die Sehnsucht nach einem Ort des Friedens für ihr Zusammensein.

Nicht nur eine wunderbare Stimme, sondern auch schauspielerisches Können bewies Sonja Adam bei ihrem Lied „Glitter and be Gay“ aus dem Musical Candide. Hin- und her gerissen zwischen Heiterkeit und Verzweiflung stellte sie den trügerischen Schein des Glamours dar. Die schwierigen Koloraturen meisterte sie mit Leichtigkeit.

Melodien aus Gershwins Porgy and Bess rundeten den ersten Teil ab. Die Südstaatenoper, bei der der Komponist 1935 darauf bestanden hatte, dass nur schwarze Sänger engagiert wurden, öffnete erstmals in der Geschichte der USA schwarzen Amerikanern die Opernhäuser. Der große Traum Gershwins, Rassenschranken niederzureißen, erfüllte sich damit. Leider verliert der Charme und der Ausdruck des Stücks deutlich durch die eingedeutschten Lieder.

Nach der Pause wurde es inhaltlich leichter und beschwingter. Das Publikum wurde an den Wolfgangsee eingeladen. „Im weißen Rössl“ erlebte es bei einem Querschnitt aus dem Singspiel die Irrungen und Wirrungen der Liebe bis hin zum Happy End. Dirigent Klaus Linkel lieferte sich zwischendurch mit seiner Frau Lilli liebevolle Wortgeplänkel. Die schmissigen Melodien luden die Zuhörer zum Mitklatschen und Füßewippen ein. Komödiantisches Talent zeigte Bariton Torsten Frisch als schöner Sigismund. In kurzen roten Shorts und Tennissocken so gar nicht vorteilhaft gekleidet, nahm er sich und den Besungenen auf die Schippe und amüsierte mit gekonntem Powackeln die Zuhörer.

Als Zugabe brachten die Künstler den Marsch “Einzug der Gladiatoren“ – ein Klassiker bei Neujahrskonzerten. Mit dem Lied „Prosit Neujahr! Ein Hoch aufs Neue Jahr, dass alles besser wird als letztes Jahr“ und dem Radetzky-Marsch, begleitet von silbernem Flitterregen zum Schlussakkord, ging der unterhaltsame Auftakt für 2011 unter Applaus zu Ende.

 

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