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Neujahrskonzert 2009
Pressebericht, Münchner Merkur, 05.01.09


Einen spannenden Operettenabend bot Dirigent Klaus Linkel mit der Chorgemeinschaft Bruck sowie Vokalsolisten und dem Orchester des Südböhmischen Theaters Budweis. Foto: Vox
 
Brillantes Operetten-Feuerwerk

VON ARNO PREISER

Fürstenfeldbruck – Gut gefüllt war der Stadtsaal beim Neujahrskonzert, wo Dirigent Klaus Linkel die Chorgemeinschaft Bruck sowie Vokalsolisten und das Orchester des Südböhmischen Theaters Budweis zu erlebnisreichem Operettenquerbeet anregte. Fulminant eröffnete die Ouvertüre zu Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ den Abend. Das Feuerwerk setzte sich fort mit dem ersten Brucker Auftritt des Salzburger Soprans Elisabeth Schwarz. Bühnenerfahren beeindruckte sie mit brillanten Koloraturen und effektvoll zugespitzten Akzenten der Arie der Olympia aus Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen". In ihr vergisst der benebelte Held, dass Olympia nur ein Automat ist. Geschickt ahmte Schwarz die gezirkelten Bewegungen der mechanischen Puppe nach.
Von der Initialzündung des Vaters der Operette wechselte Linkel zur raren Revueoperette „Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham. Der Damenchor hängte sich Kränze um, feiern doch Hula-Mädchen das Blumenfest. Die Musik mit Exotik und Amerikanismen gelang dem Orchester melodiös. Etwa auch beim Lied „Kann nicht küssen ohne Liebe“ waren Chor und Solisten im Einklang.
„Ich muss Mädeln sehn“ bekannte Torsten Frisch mit weich timbriertem Bariton, um bald der Blume von Hawaii seine Liebe zu gestehen. „Will dir die Welt zu Füßen legen“, schwärmte der lyrische Tenor Christian Bauer, trotz Erkältung dabei, im Duett mit dem Bariton: „Du traumschöne Perle der Südsee“. Gefiel der Damenchor beim Sehnsuchtslied „Lautlos glitt der Dampfer“, so gelang allen Ensembles der Schlussmarsch schwungvoll.
Auch erstmals in Bruck dabei war der finnische Sopran Marja-Leena Varpio. Ihre Erfahrungen an der Wiener Volksoper kamen ihr beim "Zigeunerbaron"- Querschnitt zugute, so beim schwer- dann übermütigen Zigeunerlied der Saffi. Das von Strauß in der Ouvertüre weggelassene Lied „Ja, das alles auf Ehr´“ machte später, von Chor und Solisten mitreißend gesungen, Effekt. Walzerseligkeit ergänzte rasante ungarische Rhythmik.
Als Moderatorin hielt Lilli Linkel die Spannung aufrecht, in Teil II tat auch der Gatte mit.
Als Hausmeister verkleidet gab der Tenor mit dem Lied "Mein Weib will mich verlassen" eine Kostprobe von Georg Kreislers Wiener Schmäh.

 

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