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Operette "Wiener Blut" 2014
Pressebericht, Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 23.07.14

 

Stadtsaal schwelgt im Dreivierteltakt

Walzer-Seligkeit auf der Bühne des Stadtsaals: Die Chorgemeinschaft Fürstenfeldbruck begeisterte mit einer aufwändigen Produktion von Johann Strauß´s Operette „Wiener Blut“ unter der Gesamtleitung von Klaus Linkel.

Wiener BlutDie Chorgemeinschaft begeistert mit "Wiener Blut". Foto:VOX


VON ULRIKE OSMANN

Fürstenfeldbruck – Der Laienchor agiert auf Augenhöhe mit den Profisängern, die die Hauptrollen übernommen hatten. Dazu ein exzellent aufspielendes Orchester und ein eindrucksvolles Bühnenbild – fertig ist ein Abend, der herrlich aus der zeit fällt. Allein schon diese Figuren: Graf und Gräfin, Fürst und Kammerdiener, Tänzerin und Probiermamsell. Sie sitzen auf roten Plüschsofas und schreiben einander heimliche Bilette, sie tanzen auf Bällen und verabreden sich zum Stelldichein auf dem Volksfest.

Ständig gibt es Verwechslungen und am Schluss ein Happy End. Die Marschroute der Handlung ist leicht zu verstehen, obwohl die gesungenen Texte es nicht sind. Aber darauf kommt es auch nicht an. Die Operette lebt vom schönen Klang, den eingängigen Walzern, Polkas und Quadrillen des Wiener Altmeisters, und den Vollblutsängern, die das Strauß-Werk mit Leben erfüllen. Stimmlich und schauspielerisch lieferten die Hauptdarsteller allesamt glänzende Leistungen ab, allen voran Christian Bauer als Graf Balduin, der sich als charmanter Schwerenöter in diversen Liebschaften verstrickt, und die hinreißende Christine Gerstberger in der Rolle der temperamentvollen, ein wenig zickigen gräflichen Geliebten Franzi.

Die Chorgemeinschaft kann mit ihren Gesangsbeiträgen absolut mithalten und meistert außerdem die Aufgabe, als stummes Statistenheer die Ballgesellschaft und das Publikum auf dem Volksfest darzustellen – nach einer offensichtlich sorgsam einstudierten Choreographie.

Für die musikalische Begleitung sorgt das renommierte Westböhmische Symphonieorchester Marienbad mit Klaus Linkel am Dirigentenpult. Geschickt kombiniert das Bühnenbild reale Kulissen mit Video-Effekten. Im zweiten Akt entsteht so die Illusion eines Ballsaals, und nach der Pause sieht man sich unversehens der Wiener Skyline mit Stephansdom und Riesenrad gegenüber, während im Vordergrund das Hietzinger Volksfest mit Karussell und verschwiegenen Lauben lebendig wird.

Es gibt ein paar Momente des Augenzwinkerns. In einer abgewandelten Textpassage ist eine Hommage an die Chorgemeinschaft versteckt, in einer Tanzeinlage präsentieren Schülerinnen der Brucker Fachoberschule (FOS) einen Cancan – nicht in den typischen Rüschenkleidern, sondern im militärisch anmutenden Reitdress.

Die Choreographie hatten die 16- bis 18-Jährigen extra in einem Münchner Tanzstudio trainiert. Überhaupt habe die Zusammenarbeit mit der FOS (wir berichteten) ausgezeichnet funktioniert, ist aus den Reihen der Chorgemeinschaft zu hören. Nicht zuletzt sorgte das von den Schülern entwickelte Konzept der Großflächenwerbung mit Plakaten im ganzen Stadtgebiet dafür, dass die ersten beiden Vorstellungen praktisch ausverkauft waren.

 

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