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Linkel,
der Perfektionist, brachte gleich unverrückbare
Leitlinien und Prinzipien in seine persönlichen Vorstellungen für
die Arbeit bei der Chorgemeinschaft ein. Darunter die Maxime, dass in jedem
Konzert möglichst ein Gesamtwerk oder ein zusammenhängender Ausschnitt
zur Aufführung gelangen soll. Auch wollte er etwas unbekannteren Werken
mit hohem musikalischen Anspruch genügend Raum bieten, was ebenso für
zeitgenössische Chorkomponisten gilt.
Im Nachfolgenden sollen einige Aufführungen genannt werden,
denen Klaus Linkel mit der Chorgemeinschaft seinen Stempel aufdrückte
und die eine präzise Verfolgung seiner musikalischen Stilrichtung dokumentieren.
So begann seine Arbeit bereits sehr
anspruchsvoll mit „ Acis
und Galathea“ von G. F. Händel und „La Musica“ des Zeitgenossen
Gerhard Deutschmann. Es folgten die „Liebeslieder-Walzer“ von
Johannes Brahms, die „Tageszeiten-Kantate“ von Georg-Philipp Telemann
und die „Chorfantasie“ in c-moll von Ludwig van Beethoven. In
einem Frühjahrskonzert erklangen unter dem Motto „Singender Broadway“ populäre
Melodien aus „Oklahoma“, „West Side Story“, "Anny
Get Your Gun“ und „My Fair Lady“. Große Opern- und
Operettenkonzerte mit hervorragenden Solisten und Orchestern standen in ständiger
Kontinuität immer wieder auf dem Programm. Zum 125. Gründungsjubiläum
des Chores brachte Klaus Linkel die „Akademische Festouvertüre“ von
Johannes Brahms, die „Ruinen von Athen“ von Ludwig van Beethoven
und „Die erste Walpurgisnacht“ von Felix Mendelssohn Bartholdy
auf die Bühne der Wittelsbacher Halle.
Eine der größten Herausforderungen für Laienchöre
war die Aufführung der „Chichester-Psalmen“ von Leonard Bernstein
in hebräischer Sprache in der Klosterkirche Fürstenfeld, sowie die " 9.
Sinfonie" von Ludwig van Beethoven. Die musikalisch, wie auch dramaturgisch
wertvollste Darbietung der jüngsten Vergangenheit war im Juni 2003 das
Konzert zum 175. Todesjahr Franz Schuberts "In Memoriam Franz Schubert".
Ein absoluter Meilenstein in der
neueren Geschichte des Vereins ist das " Neujahrskonzert ", welches im Jahr 1995 erstmals aufgeführt
wurde und mittlerweile an zwei Tagen zum einem der größten Musikereignisse
der Kreisstadt avanciert ist.
Zwischenzeitlich kann der Musikfreund
unter dem Logo "Fürstenfeldbrucker
Classics 2000" pro Konzertsaison für jew. drei Aufführungen
der Chorgemeinschaft ein Abonnement erwerben.
Im Jahr 2003 kam mit " Zauberhafte Weihnachtszeit " eine
weitere traditionsverdächtige Veranstaltung hinzu. Die Chorgemeinschaft
FFB hat sich entschlossen, diese Veranstaltung im Turnus von zwei Jahren jeweils
zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit anzubieten. Mit den Programmpunkten "Festliche
Musik zur Advents- und Weihnachtszeit", "Weihnachtszeit - Märchenzeit" und "Weihnachtslieder
aus aller Welt" enthält dieses Konzert ansprechende Musik für
die ganze Familie, zumal auch der 1992 gegründete Kinder- und Jugendchor
der Chorgemeinschaft "Grashoppers" mit von der Partie ist.
Wiederum an die Leistungsgrenze für Laienchöre wagte
sich Klaus Linkel im September 2006 mit der Aufführung des "Liverpool-Oratorio" vom
Exbeatle Paul McCartney in der Klosterkirche Fürstenfeld heran. Und wieder
gab ihm sein untrügliches Gespür für musikalische Innovationen
recht.
Die Chorgemeinschaft hat es auch
schon früh verstanden,
ihren Konzertgästen im damals noch in der Planung befindlichen oder später
gar direkt in der Baustelle des heute wunderschönen Veranstaltungsforums
hochkarätige Veranstaltungen anzubieten und somit allgemein die Vorfreude
auf die werdende Kulturstätte wachsen zu lassen. Mit der Eröffnung
der neuen Stadthalle im Klosterareal Fürstenfeld ergaben sich auch für
die Chorgemeinschaft völlig neue Aspekte. In einem anspruchsvollen Ambiente
sind jetzt Konzerte möglich, die früher nur unter nicht optimalen
Umständen in der Wittelsbacher Halle ablaufen konnten.
Die ca. 70 Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft
und ihr Dirigent, fühlen sich stets der beachtlichen Vereinstradition
und der Pflege einer zeitgemässen Kultur in unserer Grossen Kreisstadt
verpflichtet!
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