cgffb cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb
News cgffb
Termine
Konzerte
Presse
cgffb
cgffb
Chornachrichten
Mitglied werden
cgffb
Links
Sponsoren
Impressum
cgffb
cgffb
cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb

Chronik
Bald 150 Jahre Chorgemeinschaft MGV 1861 e.V.

Die Chorgemeinschaft Fürstenfeldbruck wurde am 11. Mai 1861 in einem Kontor der Marthabrauerei in Fürstenfeldbruck als Männergesangverein gegründet. Aus der Chronik der Stadt ist zu entnehmen, dass folgende Herren seinerzeit die Gründungsmitglieder waren: Der königliche Taxbeamte Franz Hartmann, der Rechtspraktikant Dionys Schmid, der Kaufmann Peter Trappentreu, der Zinngießer Leonhard Oberögger, der Glasermeister Xaver Hörmann, der Landgerichtsveterinär Wilhelm Putscher, der Sattler Anton Heilgemayr, der Färbermeister Johann Spieß und der Rentamtsschreiber Joseph Dellinger.

In jenen Jahren waren die Zeiten nicht besonders rosig, obwohl sich nach den im Jahre 1848 erlangten neuen „Grundrechte“ das Vereinsleben immer stärker manifestierte. Das politische, soziale, vor allem aber das gesellschaftliche Leben, lenkte sich in freiere Bahnen, nachdem am 18. Mai 1848 das deutsche Parlament in der Paulskirche zu Frankfurt am Main als „Nationalversammlung“ zusammengetreten war und unter schwierigen Umständen ein Verfassungswerk gründete, welches auf den Gedanken der nationalen Einheit und der demokratischen Selbstregierung ausrichtet war. Das Verfassungswerk verdient deshalb besondere Bewunderung, weil es in der Formulierung der Grundrechte des deutschen Staatsbürgers, der Gleichheit alles vor dem Gesetz, der Freiheit von Rede , Glauben und Gewissen, des Koalitionsrechts, der Abschaffung der Untertänigkeits- und Hörigkeitsverbände bleibende Bedeutung gewinnen konnte. Auf den Wogen dieser neuen Begeisterung schwammen die Turn- und Schützenvereine ebenso, wie die sich durch den Schwung und den Klang des vaterländischen Liedes überall etablierenden Gesang- und Musikvereine.

Nun gab es Fürstenfeldbruck zwar eine Anzahl von begeisterten Sängern, jedoch keinen registrierten Gesangverein. Träger des gesellschaftlichen Lebens im damaligen Markt Bruck war nämlich eine etwas exklusive „Casino-Gesellschaft“. Diese bemühte sich in jener Zeit vornehmlich um die Kultur am Ort. Sie arrangierte Theateraufführungen, pflegte die Instrumentalmusik und belebte damit die kulturelle Szene. Der nun frisch gegründete Männergesangverein blieb zunächst dieser Casino-Gesellschaft zugeordnet, weil man die Zahl der bereits vorhandenen Vereine nicht vermehren wollte und vielleicht auch in einem umtriebigen neuen Gesangverein eine Beschneidung des etablierten Nimbus fürchtete.

Lange hielt die Verbindung zur Casino-Gesellschaft allerdings nicht, denn nach der Fahnenweihe am 25. August 1861 folgte die Trennung am 27. November des gleichen Jahres mit der Anmeldung beim königlichen Landgericht in Bruck. Der Höhepunkt des Jahres 1861 war für den Männergesangverein die Teilnahme am Allgemeinen Deutschen Sängerfest in Nürnberg. Es erfolge der Beitritt zum Bayerischen Sängerbund, von einem Vereinsmitglied wurde der Sängerspruch „Des Liedes Kraft uns einig schafft“ gedichtet, der Sangesmeister setzte ihn in Noten und der MGV bewahrt ihn bis zum heutigen Tag als Vereinsspruch.

Das Vereinsleben beschränkte sich nicht nur auf die üblichen Gesangsproben und Vorbereitungen auf öffentliche Auftritte, sondern auch die Begebenheiten des Alltags forderten die Sängern zu Aktivitäten heraus. So gab es Faschingsveranstaltungen, Sängerbälle, Meßfeiern, Stiftungs- und Gartenfeste, es gab Vereinsausflüge, aber auch privates Singen bei Hochzeiten, Geburts- und Namenstagen. Als sich am 13. Dezember 1865 die Casino-Gesellschaft auflöste, da hatte der Männergesangverein sie schon längst an Aktivität, Spontaneität und Energie überflügelt. Der Chor begann zu blühen. Immer mehr wandte er sich auch nun dem Volksschauspiel und der Operette zu.

Die Zeiten waren aber nicht immer friedlich. Das Vereinsleben wurde durch zwei Weltkriege jäh unterbrochen, konnte sich aber immer wieder durch die Energie und den Schaffenswillen der Vereinsvorstände fortsetzen.

Nach 1948 war der Zustrom der Sänger besonders groß. 79 Aktive zählte man seinerzeit. Da zugleich auch 55 Damen aktiv waren, schlug mit der Übernahme der Damen als außerordentliche Mitglieder die Geburtsstunde der heutigen CHORGEMEINSCHAFT MGV 1861 e.V. Die offizielle Namensänderung erfolgte im Jahr 1970.

1978 kam es zu einem bedeutenden Wechsel in der Vorstandschaft. Als Nachfolger von Bernhard Pulfer übernahm Ludwig Lösch die Leitung des Vereins, die er mit kurzer Unterbrechung bis heute inne hat. Während dieser Zeit vollzog sich ein für den Verein besonders richtungsweisender Wechsel, der sich durch den Eintritt von Klaus Linkel als Chorleiter im Jahr 1982 noch intensivierte. Mit Klaus Linkel, der jetzt seit 25 Jahren die musikalische Richtung vorgibt, zog eine neue Epoche des chormusikalischen Schaffens auf.

weiter...
cgffb cgffb cgffb cgffb cgffb
       
cgffb
cgffb